01.10.2021

Gender Pay Gap im Bundesdienst weiter gesunken!

Der Einkommensbericht des Bundes zeigt die Einkommensdifferenzen = Gender Pay Gap zwischen Frauen und Männern auf. Dieser ist 2020 auf den historisch niedrigsten Wert von 8,6 % (2019: 9 %) gesunken.

Da im Bundesdienst eine gleichwertige Arbeit unabhängig vom Geschlecht gleich bezahlt wird, sollte es überhaupt keine Unterschiede bei den Einkommen von Frauen und Männer geben. 

Monika Gabriel, GÖD-Vorsitzender-Stellvertreterin und Bereichsleiterin GÖD-Frauen: „Der Öffentliche Dienst ist - auch diesbezüglich – vorbildlich. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst konnte mittels geforderter Änderungen im Dienst- und Besoldungsrecht in den vergangenen Jahrzehnten aktiv dazu beitragen“.

Woher kommen dann die 8,6 Prozent?

Generell ist der Gender Pay Gap im Bundesdienst auf folgende Punkte zurückzuführen:

  • Umfang an geleisteten Überstunden (Männer lassen sich Überstunden auszahlen, Frauen eher nicht)
  • Lebensalter/Dienstantritt
  • Qualifikation
  • Innehaben einer Leitungsfunktion

Für den Einkommensvergleich wurde das Einkommen der Teilzeitbeschäftigten auf Vollbeschäftigung hochgerechnet lt. 

 

Diese positive Entwicklung im Bundesdienst setzt ein wichtiges Signal dafür, dass gleichwertige Arbeit adäquat entlohnt werden muss und Gleichberechtigung der Geschlechter im Öffentlichen Dienst weiter vorangetrieben wird. Der Öffentliche Dienst nimmt damit eine Vorbildfunktion für die Privatwirtschaft ein. Dank gilt vor allem den GÖD-Frauen, welche sich stets für Partnerschaftlichkeit sowie Gleichberechtigung im Erwerbsleben einsetzen. 

Norbert Schnedl
Vorsitzender