31.05.2017

Erweiterter GÖD-Frauenausschuss stellt sich vor

Alle unsere GÖD-Frauen (im GÖD-Frauenausschuss) sind gewählte Personalvertreterinnen, gewählte GÖD-Funktionärinnen in den Landesvorständen, Landesleitungen sowie Bundesvertretungen und nehmen sich zusätzlich im GÖD-Frauenausschuss „um frauenpolitische Themen an“. Alles ehrenamtlich. Das bedeutet, dass unsere Frauen eine weitere (vor allem auch zeitliche) Mehrbelastung auf sich nehmen, damit gewerkschaftspolitische Frauenthemen eingehend diskutiert und abgestimmt werden können.

Frauen- und Gesellschaftspolitik im Fokus

Bei der erweiterten GÖD-Frauenausschusssitzung im April 2017 wurde besprochen, welche Frauen- und Familienforderungsthemen, die beim Bundeskongress mit dem Kalkül 1 angenommen wurden, Eingang in die Forderungsliste der zu verhandelnden Dienstrechtsnovelle gefunden haben. Darüber hinaus waren die stetig steigenden GÖD-Mitgliederzahlen Thema. Vor allem im GÖD-Bereich Frauen ist die Entwicklung sehr erfreulich: 54,78 Prozent der GÖD-Mitglieder sind weiblich.

Wir als GÖD verhelfen somit dem ÖGB zu einem Mitgliederzuwachs, der sich dort auch positiv auf die Frauen-Mitgliederdichte niederschlägt: Frauen stellen im ÖGB mittlerweile einen Anteil von 35,8 Prozent. Außerdem haben wir uns mit dem Thema „Pensionssplitting – das unbekannte Wesen“ auseinandergesetzt und über die geplante mögliche Änderung der Arbeitszeiten diskutiert. Wir kamen dabei zur mehrheitlichen Schlussfolgerung, dass das Arbeitszeitgesetz schon jetzt genug Möglichkeiten zur Flexibilisierung beinhalte und außerdem mit Betriebsvereinbarungen vieles möglich wäre.

Erwähnt wurde bei diesem Frauenausschuss auch, dass das Bildungsministerium den Mobbingpräventionsleitfaden für alle Bundesbedienstete des Ressorts entstehen ließ.

Engagierte GÖD-Frauen

Wir GÖD-Frauen setzen uns gerne für frauenpolitische (gewerkschaftspolitische) Themen ein, die eigentlich schon längst gesellschaftspolitische Themen sein sollten – nicht nur am Internationalen Frauentag oder bei einem Frauenvolksbegehren, sondern tagtäglich!

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