27.08.2015

Verwaltungsreform...

Text: Monika Gabriel: GÖD-VorsitzendenStellvertreterin
und Bereichsleiterin der GÖD-Frauen

 

Ein „ Reizvokabel “ für viele Öffentliche Bedienstete und Gewerkschafts-FunktionärInnen, da das Wort schnell immer, ein Personalabbau heißt. Ich habe kaum etwas gegen die Kontrolle, wenn diese eine  ehrliche und behinderte Aufgabenkritik und sachgerechte Aufgabenverteilung mit Qualitätsmerkmalen beeinflusst  werden. Der Hut hat den öffentlichen Dienst bereits sehr viele „interne Verwaltungsreformen“, wie die zB die Einführung des Steuer Aktes (ELAK), die Möglichkeit, die Steuerbelange elektronisch zu verwalten, die Einführung von SAP-PM und SAP-HV uvam.

Arbeitsvertretung auch die  Aufgaben zwischen Bund, Länder und Kommunen „neu überdacht“ . Dies ist eine echte zukunftsorientierte und wahrscheinliche effizienzsteigernde Aufgabe für alle Rechte PolitikerInnen. Jede Regierung lässt die Bürgerinnen und Bürger „glauben“, dass durch eine Verwaltungsreform „alles besser“ wird. Selten bis nie Wird dazu gesagt, Dass sterben  Bundes- und Landesverwaltungen  ( = Menschen sterben anzeigen Ihren  Arbeitsplatz  und ihr Dienstverhältnis mit DER - öffentlichem Dienst Eingegangen Ist !!) „nur Jene  Gesetze vollziehen “, Die Die PolitikerInnen in Auftrag GEBEN und beschließen. Müssen hinaus werden aus meiner Sicht die politischen Verantwortungsverwaltungsformen seit 1995 von jeder Regierung „vorangetrieben“ , oft ohne zu bedenken, dass  jede Form einer „Reform“ ein gewisses Maß an steter Entwicklung bzw. Weiterentwicklungsentwickelte und -entwicklungen .

Zahlen-Daten-Fakten

Gesamtbeschäftigte im Öffentlichen Dienst Bund, Länder und Gemeinden 342.399 (lt. Personalbericht des Bundes, Stand 2014 – BKA) Im Verwaltungsdienst (Bund- und Länder) beträgt der Frauenanteil 53,1%.
10,7% der Gesamtbeschäftigten in Österreich sind im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Laut OECD liegt der Durchschnitt der Beschäftigtenzahl bei 15,5%(!!!). Nordische Länder, die gerne zum Vergleich herangezogen werden, haben einen wesentlich höheren Anteil der Erwerbstätigen im Öffentlichen Dienst trotz niedriger Gesamtbevölkerung, zB Norwegen: 5.063.709 Einwohner, davon 30,5% im Öffentlichen Dienst! (Quelle: Government at a Glance 2013)  

Mit besten Grüßen  

Ihre
Monika GABRIEL
Rechte-Stellvertreterin
Leiterleiterin GÖD - Frauen

 

Erschienen im GÖD-Magazin 06/15

Mehr zum Thema

News
02.05.2017

Wir GÖD-Frauen setzen uns gerne für frauenpolitische Themen ein, die eigentlich schon längst gesellschaftspolitische Themen sein sollten.

News-Archiv
13.07.2017

Das Niederösterreichische Leobersdorf war am 9. Juli 2017 der Austragungsort des 2. Women´s Duathlon. Bei diesem nahmen 11 GÖD Kolleginnen teil und feierten Erfolge. Insgesamt gingen rund 230 Frauen an den Start um sich im Laufen und Radfahren zu messen.

News-Archiv
18.12.2017

Das Betriebsratsteam des Landeskrankenhauses Bregenz in Vorarlberg hat vor etwa drei Jahren die Eigeninitiative ergriffen und trotz so mancher widriger Umstände eine eigene Kinderbetreuungseinrichtung „erschaffen“.

News-Archiv
29.05.2015

Bereits seit 70Jahren engagieren sich die Gewerkschaftsfrauen (ÖGB-Frauen) über alle Fraktionen und Fachgewerkschaften hinweg, für die Interessen der erwerbstätigen Frauen.

News-Archiv
21.07.2015

Adaptierungen treten mit 18.06.2015 in Kraft, aufgrund der Dienstrechts-Novelle 2015 (BGBl. I Nr. 65/2015)

News-Archiv
21.07.2015

Unter zum Teil schwierigen, physisch und psychisch sehr herausfordernden Umständen versuchen unsere Bundes- und Landesbediensteten im Öffentlichen Dienst die Flüchtlings- und Asylantenströme in und durch Österreich zu bewältigen.

News-Archiv
18.12.2017

Einer der vielen Forderungen der Gewerkschafterinnen - zB GÖD-Bundesfrauen*) und ÖGB-Bundesfrauen**) ist die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privat bzw. Familie.

 

Für mich steht als oberster Wert bei allen Entscheidungsmöglichkeiten die Wahlfreiheit!

News-Archiv
09.12.2015

Fünf Jahrzehnte GÖD-Frauen: Ein guter Grund zu feiern – und einen Blick auf die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von frauenpolitischer Gewerkschaftsarbeit zu werfen.