29.01.2018

GÖD-Justizwachegewerkschaft: Sicherheit darf nicht vor den Gefängnistoren enden

Wien (OTS) - Immer häufiger kommt es zu gewalttätigen Übergriffen auf Justizwachebeamte. Die Justizwachegewerkschaft bekräftigt ihre langjährige Forderung nach Änderungen im Strafvollzugsgesetz sowie der Schaffung von Hochsicherheitsabteilungen in sämtlichen Justizanstalten. Auch die umgehende Abschiebung von ausländischen Straftätern bei Gewaltangriffen auf Justizwachebeamte ist dringend nötig. „Nur so kann man dieser Spirale der zunehmenden Gewalt gegen Staatsorgane entgegenwirken“, betont Albin Simma, Vorsitzender der Justizwachegewerkschaft in der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD). 

Innerhalb weniger Tage kam es in der Justizanstalt Graz-Karlau zu zwei Tätlichkeiten gegen die Justizwache. Von einem gewalttätigen Insassen wurden 5 Beamte verletzt, einer davon schwer. Kurz darauf wurden 7 weitere Beamte nach einer Brandstiftung eines Insassen verletzt. „Angriffe auf Kolleginnen und Kollegen dürfen nicht als Kavaliersdelikt betrachtet werden. Wir Justizwachebedienstete werden oft alleine gelassen und benötigen mehr Rückendeckung. Beschimpfungen und Morddrohungen gegen Strafvollzugsbedienstete dürfen nicht länger als „milieubedingtes“ Fehlverhalten gewertet werden und straffrei bleiben“, so Albin Simma, der abschließend fordert: „Dieser neuerliche Vorfall muss für die Politik Anlass sein sofort zu handeln“.

Rückfragen & Kontakt:

Albin Simma 
Vorsitzender Justizwachegewerkschaft 
Wickenburggasse 17/9, 1080 Wien 
Tel: 0676898917002

 

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