27.03.2019

Keine Angst im Dienst

Die Bundesvertretung Landesverwaltung der GÖD spricht sich für zusätzliche rasche und praktikable Maßnahmen zum Schutz der über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Österreichischen Bezirkshauptmannschaften aus.

485 Messer, 136 Scheren, 10 Stanleymesser, 10 Schraubenzieher, 10 Zangen, 35 Nagelfeilen, 12 Nagelzwicker, 1 Hammer, 21 Pfeffersprays und 32 Patronen. Die neue Sicherheitsschleuse am Eingang der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf in Oberösterreich hat schon in den ersten acht Monaten ihres Einsatzes eine beachtliche Ausbeute an unerlaubten Gegenständen zu Tage gefördert. Kirchdorf ist eine von drei Bezirkshauptmannschaften (BH) in Oberösterreich, die schon mit Sicherheitsschleusen mit Sicherheitspersonal, mit Metalldetektoren und Gepäckröntgen ausgestattet sind – geplant ist der Umbau hin zu zentralisierten Zugängen in allen Amtsgebäuden in Oberösterreich. „Die Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen war immer ein Thema. Dennoch galt bei uns der Grundsatz, dass unsere Amtsgebäude offene Häuser sein sollen. Seit zwei Jahren beschäftigen wir uns nun aber intensiv mit gebäudetechnischen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor potenziellen Gewalttätern“, erklärt Markus Larndorfer, Vorsitzender der GÖD-Landesverwaltung Oberösterreich und Mitglied im Bundesvorstand, die Veränderungen in seinem Bundesland. 

„Sicherheit und Bedienstetenschutz muss zu jeder Zeit ein prioritäres Thema sein. Das bedeutet auch, regelmäßig zu prüfen, in welchen Bereichen welche Gefahren- und Risikopotenziale bestehen und mit welchen Maßnahmen diese ausgeschaltet beziehungsweise minimiert werden können.“ DR. GÜNTHER LIPPITSCH, OBMANN DER GÖD-LANDESVERWALTUNG STEIERMARK

 

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Arbeitswelt

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