01.12.2017

Weniger als Männer?

Erklärung zum Wahrnehmen der persönlichen Meinungsverschiedenheiten im öffentlichen Dienst

Bekannt ist, dass Männer und Frauen naturgemäß gesehen werden, aber in Wert und Würde vollständig gleich sind. Unsere Gesellschaft hat von der Vielfältigkeit und dem Wesen und der Erwerbstätigkeit eigene Geschlechter. Aus meiner Sicht wurde das Prinzip der Vielfalt übernommen, und das auf allen Interessen. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Rechte seit dem Prinzip der Vielfalt der Erwerbstätigen im öffentlichen Dienst.

Wird wird von uns gehört getrachtet, dass das Dienst- und Besoldungsrecht für Frauen und Männer gleich ist. Auch das Ruhestandsantrittsalter für Männer und Frauen mit 65 ist die Regelungsgleichheit. Diese Form der gelebten Gleichbehandlung führt nun dazu, dass der geschlechtsspezifische Lohnunterschied für den öffentlichen Dienst nur mehr als 11,9 Prozent besteht. Wogegen in der Privatwirtschaft der Einkommensunterschied immer noch bei 21,7 Milliarden liegt!

Die genaue genaue Aussage kann den Gap im öffentlichen Dienst nur schwer.

Ein Parameter dürfte die Tatsache sein, dass wir 17,7 Prozent Teilzeitbeschäftigte (hauptsächlich Frauen!) und viele heterogene Berufsgruppen haben. Der zweite Parameter dürfte sein, dass Frauen zwar auch Überstunden leisten, dafür aber lieber Freizeitausgleich konsumieren, als sich diese auszahlen zu lassen. Der dritte Parameter betrifft wahrscheinlich das unterschiedliche Eintrittsalter in den Bundesdienst. Und der vierte Parameter ist die Tatsache, dass wir betreffend Frauen in Führungsfunktionen noch Luft nach oben haben. – Übrigens sind nur 16 Prozent der Gesamtbeschäftigen in Österreich im Öffentlichen Dienst erwerbstätig. Somit liegt die Beschäftigtenzahl des Öffentlichen Dienstes in Österreich um 2,1 Prozent unter dem OECD-Durchschnitt. Trotzdem ist der Öffentliche Dienst mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (Beamtinnen und Beamte sowie Vertragsbedienstete), die stets qualitätsvolle und serviceorientierte Arbeit leisten, der Garant dafür, dass der Staat gut funktioniert. Österreich braucht Sie jeden Tag!

Monika Gabriel ist GÖD-Interessen-Stellvertreterin
und Regierungsleiterin Frauen.
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