01.01.2018

„Diener des Staates“

Autor: Otto Aiglsperger

Vor dem Hintergrund einer neuen Bundesregierung

Für sehr viele öffentlich Bedienstete ist ihr Beruf nicht ein „Job“ wie jeder andere, vielmehr ist man Polizistin, Lehrer, Soldatin oder auch Finanzbediensteter aus Überzeugung und mitunter aus Leidenschaft. Arbeitsplatzwechsel innerhalb des Öffentlichen Dienstes sind mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr, ein Wechsel aus dem Öffentlichen Dienst in die Privatwirtschaft hat aber eher Seltenheitswert. Ist doch auch von der Systematik her der Öffentliche Dienst als dauerhafte bzw. lebenslange Tätigkeit konzipiert.

Mit den Worten „Ich gelobe, dass ich die Gesetze der Republik Österreich befolgen und alle mit meinem Amte verbundenen Pflichten treu und gewissenhaft erfüllen werde“ wird sowohl von Vertragsbediensteten als auch Beamten der Amtseid abgelegt1 und die besondere Stellung des Öffentlichen Dienstes hervorgehoben.

Die Bildung einer neuen Bundesregierung und ein Ministerwechsel haben auf die allermeisten öffentlich Bediensteten keine unmittelbare Auswirkung. Bei der Steuerfestsetzung im Finanzamt, bei Amtshandlungen durch Polizisten oder im Unterricht in den Schulen werden erst langsam, nämlich beispielsweise bei Umsetzung rechtlicher Änderungen durch den Nationalrat, Änderungen ­spürbar.

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