Justizprotest am 11. April 2018 in Kärnten, um die prekäre Personalsituation zu beseitigen
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Mag. Christian Haider, Vorsitzender der Bundesvertretung Richter und Staatsanwälte in der GÖD: „Die Justiz ist der Garant dafür, dass die Regeln, die wir aufstellen, auch eingehalten werden. Diese Verlässlichkeit gibt uns Sicherheit.“
Gerhard Scheucher, Vorsitzender der Bundesvertretung Justiz in der GÖD: „Die Justiz ist bereits am Limit. Weitere Einsparungen sind nicht machbar.“
Wer kennt es nicht: Im alltäglichen Chaos zwischen Arbeit, Chef, Kolleginnen und Kollegen lässt Arbeitsdruck oftmals keine Mittagspause zu. Kurz vor der Mittagszeit erhält man einen wichtigen Auftrag, der die sofortige Erledigung erfordert und die Pause verkürzt. Es bleibt dadurch wenig Zeit, um die eigenen Batterien wieder aufzuladen. In der einen Hand das belegte Brot, in der anderen das Smartphone, um E-Mails zu beantworten. Arbeitszeit und Arbeitsdichte stimmen nicht immer überein.
Kaum hat man sich gut eingearbeitet, steht der Wechsel des Arbeitsplatzes bevor. Eine Langzeitanstellung gilt längst nicht mehr als Regelfall und fällt heutzutage eher in die Kategorie einer aussterbenden Spezies.
Die GÖD hat in Verhandlungen mit der JBA eine sozial gestaffelte Anhebung der Monatsentgelte, Lehrlingsentschädigungen und Zulagen per 1. Februar 2020 durchgesetzt. Die Monatsentgelte werden um 2,53 % bis 2,25 % erhöht. Die Zulagen steigen um 2,3 %.
Langjährige Forderung umgesetzt! Der klare Vorteil des aktuellen Konzepts liegt darin, dass beim Ausbildungsbeginn die Alterslücke für 15 bis 17-Jährige geschlossen wird.
Wann und unter welchen Bedingungen ist Telearbeit im Bundesdienst möglich? Wann darf Telearbeit widerrufen bzw. beendet werden? Diese sowie weitere Fragen werden in diesem Beitrag beantwortet.