18.12.2017

Kommunikation

Reden, sprechen, verständigen, Kontakt aufnehmen, Begegnung bedeutet in eine KOMMUNIKATION eintreten. Diese findet übrigens sehr oft nonverbal aber immer körpersprachlich statt. Nichtkommunizieren ist nicht möglich.

Jede und Jeder von uns macht sich sein individuelles Bild von der Welt = Ihre bzw. Seine sehr „individuelle Landkarte“ im Kopf.

Während Ihre Sinne Sie mit Millionen von Informationen pro Sekunde bombardieren, kann Ihr Bewusstsein nur zwischen 5 und 9 Informationen auf einmal verarbeiten. Der Rest wird  je nach Ihren persönlichen Werten, Überzeugungen, Erinnerungen, früheren Entscheidungen und Erfahrungen gefiltert. Ein Teil dieses Filterungsprozesses ist vererbt, ein anderer anerzogen (soziologische Wurzeln) oder auch kulturell bedingt. Um zielgenauer kommunizieren zu können - im Sinne von „ich versuche Sie/Dich zu verstehen“ ist es sehr hilfreich, die „Kopf-Landkarte“ des/der GesprächspartnerIn, zu erkennen. Eine nicht ganz einfache Angelegenheit aber mit der richtigen Einstellung und Frage, ganz gut machbar. Eventuelle Missverständnisse während des Gespräches könnten so „gleich“ geklärt werden. Tipp: Überrascht oder irritiert Sie die Reaktion der anderen  Person, stellen Sie sich folgende Frage: Was geht möglicherweise in der „Kopf-Welt“ des/der anderen vor sich, das ihr/sein Verhalten erklären könnte? Oder fragen Sie nach, welches „Bild“ durch Ihre Worte beim Gegenüber entstanden ist, bzw. welche Emotion möglicherweise (von Ihnen unbewusst!) ausgelöst wurde. Wenn danach die unterschiedlichen „Kopf-Bilder“ auf einen „halbwegs abgestimmten Nenner“ gebracht wurden, steht einer gegenseitig „angenommenen“ Kommunikation kaum was im Wege.

Mit dieser relativ einfachen Kommunikationsregel könnte so mancher Konflikt, der zuweilen zu Mobbing führt, vermieden werden. Klare Worte, die „ankommen“ sind auch bei sexueller Belästigung SOFORT zu verwenden = NEIN bedeutet NEIN!  

Spruchvorschlag:

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.

Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.
Chinesisches Sprichwort

Mehr zum Thema

News-Archiv
30.08.2017

Einer von vielen Anträgen aus dem Bereich GÖD-Frauen und GÖD-Familie an den GÖD-Bundeskongress 2016 lautete: Weiterer flächendeckender Ausbau eines qualitätsvollen Elementarpädagogikangebots und Schaffung von zusätzlichen Kinderbetreuungseinrichtungen, die eine tatsächliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

News-Archiv
21.07.2015

Adaptierungen treten mit 18.06.2015 in Kraft, aufgrund der Dienstrechts-Novelle 2015 (BGBl. I Nr. 65/2015)

News-Archiv
01.12.2017

Bekannt ist, dass Männer und Frauen naturgemäß unterschiedlich, aber in Wert und Würde komplett gleich sind. Unsere Gesellschaft profitiert von der Vielfältigkeit und dem Wesen und der Erwerbstätigkeit beider Geschlechter. Aus meiner Sicht sollte das Prinzip der Vielfalt gefördert werden, und das auf allen Ebenen. Die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst fördert seit Jahrzehnten das Prinzip der Vielfalt der Erwerbstätigen im Öffentlichen Dienst.

News-Archiv
21.07.2015

Unter zum Teil schwierigen, physisch und psychisch sehr herausfordernden Umständen versuchen unsere Bundes- und Landesbediensteten im Öffentlichen Dienst die Flüchtlings- und Asylantenströme in und durch Österreich zu bewältigen.

News-Archiv
26.03.2018

Gewalt im Öffentlichen Dienst: So kann es nicht mehr weitergehen!

In den letzten Wochen und Monaten finden sich vermehrt Pressemeldungen zum Thema Gewalt im Beruf.

News-Archiv
18.12.2017

Einer der vielen Forderungen der Gewerkschafterinnen - zB GÖD-Bundesfrauen*) und ÖGB-Bundesfrauen**) ist die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privat bzw. Familie.

Für mich steht als oberster Wert bei allen Entscheidungsmöglichkeiten die Wahlfreiheit!

News-Archiv
27.08.2015

Ein „Reizvokabel“ für viele Öffentlich Bedienstete und Gewerkschafts-funktionärInnen, da das Wort fast immer, einen Personalabbau beinhaltet. Ich habe kaum etwas gegen Reformen, wenn diese eine ehrliche und ernsthafte Aufgabenkritik und sachgerechte Aufgabenverteilung mit Qualitätsmerkmalen beeinhalten würden.

News-Archiv
01.06.2018

Vergessen wir auch im Rahmen der Digitalisierung nicht auf ein wertschätzendes Miteinander.