01.04.2014

(K)ein gutes Vorbild

Text: Korinna Schumann, Stv. Leiterin des GÖD-Bereiches Frauen

 

Als Frau kann man stolz sein, in der Verwaltung des Öffentlichen Dienstes zu arbeiten. Beispielgebend vor allem für die Privatwirtschaft sind die Gehaltsschemata, die Frauenfördermaßnahmen, die Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Angebote der Aus- und Weiterbildung. Stolz sein, dafür zu arbeiten, dass die Umsetzung von Maßnahmen im Sinne sozialer Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft möglich wird. Stellen wir doch wesentliche Leistungen für Menschen bereit, die „es sich nicht so richten können“.

Doch der Aufnahmestopp in den verschiedensten Ausprägungen sorgt für ein sukzessives Ausdünnen der Verwaltung. Dabei ist zu beachten, dass der Bereich der Verwaltung einen überdurchschnittlich hohen Frauenanteil aufweist. Seit 1999 wurde jeder sechste Arbeitsplatz nicht nachbesetzt, was auch weniger Chancen für bestens qualifizierte Frauen bedeutet.

Junge MitarbeiterInnen sind jetzt schon bestaunte „Ausnahmegestalten“. Durch diese Personalpolitik wird der Wissenstransfer sehr eingeschränkt. Nur das Zusammenwirken von neuem Schwung, großem Fachwissen und jahrelanger Erfahrung ermöglicht es der Verwaltung jene höchsten Leistungen zu erbringen, die die Menschen von ihr erwarten.

 

Erschienen im GÖD-Magazin 03/14

 

 

 

Erschienen im GÖD-Magazin 8/14

Schlagworte

Frauen

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