18.12.2017

Partnerschaftlichkeit

Kopfbilder = Rollenbilder?

Anfang des Jahres 2014 veröffentlichte die GFK eine interessante Studie zum Thema: Frauen und Männer in Österreich – Rollenbilder, Wunsch und Wirklichkeit im Zeitvergleich. Hauptverantwortliche für diese Studie war Frau Dr. Angelika Kofler.
Ideale Frauen, Ideale Männer …

Diese Studie zeigt, dass alles in allem das männliche Verlangen nach der „Rundum-Superfrau“, die mit allen nur erdenklichen Eigenschaften punktet, wieder etwas gesunken ist. Gleichzeitig hat sich das Profil idealer Eigenschaften einer Frau wieder mehr auf traditionelle weibliche Eigenschaften fokussiert. Allerdings mehr als die Frauen selbst diesem Bild entsprechen wollen.
zB Anspruch Mann an Frau – 74% Treue, „Stärke“ – 41%
zB Anspruch Frau an Mann -  78 % Treue und Beziehungsfähigkeit! „Stärke“ – 52%
Männer stellen immer noch weniger Ansprüche an sich selbst als die Frauen und sträuben sich gegen emotionale Kompetenzen.

Diese Studie zeigt auch, dass möglichenfalls  „der Weg wohl das Ziel“ zur partnerschaftlichen Gleichberechtigung und beruflichen Gleichbehandlung ist. Der Weg ist steinig und steil, führt immer wieder auch zur Desillusionierung der unterschiedlichen „Wünsche und Ansprüche des Einzelindividuums“ und manchmal schlägt das „Pendel“ auch in eine eher traditionellere Richtung. Dennoch ist der „Weg“ zur gelebten Genderkompetenz realisierbar. Manchmal scheinen unsere „Kopfbilder“ die modernere und gleichberechtigte Erwerbstätigkeit, die sicherlich auch ein wenig anstrengend ist und ein „Umdenken/Neudenken/Neudefinition“ benötig, noch nicht ganz „begriffen/verinnerlicht“ zu haben...... Dennoch sollte dieser Weg weiter „gegangen“ werden, damit Partnerschaftlichkeit in allen Lebensbereichen zum „automatischen Kopfbild“ und dann zur gelebten Realität wird.    

Zum Nachlesen der umfassenden Studie: www.gfk.com

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