05.07.2018

Vors. Schnedl: Die Dienstrechtsnovelle bringt zahlreiche Verbesserungen für öffentlich Bedienstete

Im Rahmen der Verhandlungen zur Dienstrechtsnovelle konnte die GÖD wichtige Forderungen durchsetzen.

Wien (OTS) - „Die Dienstrechtsnovelle bringt eine ganze Reihe positiver Veränderungen für öffentlich Bedienstete“, begrüßt GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl die gestern einstimmig im Nationalrat beschlossenen Detailregelungen für öffentlich Bedienstete. Langjährige Forderungen der GÖD konnten durchgesetzt werden.

Die Dienstrechtsnovelle eröffnet die Wiedereingliederungsteilzeit für Vertragsbedienstete und bringt mehr Hilfeleistungen für im Dienst verletzte oder verunglückte Kolleginnen und Kollegen bzw. deren Hinterbliebenen.

„Übergriffe auf öffentlich Bedienstete sind deutlich angestiegen. Mit der Übernahme der Bestimmungen des Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetzes ins Gehaltsgesetz ist sichergestellt, dass alle öffentlich Bediensteten – darunter auch Präsenz- und Zivildienstleistende –, die im Dienst durch tätliche Angriffe oder Unfälle verletzt werden, einen finanziellen Ausgleich und Schmerzensgeld erhalten“, hebt Schnedl die positiven Veränderungen der Novellierung hervor.

Auch die Klarstellung, dass die gesamte Dienstzeit der mit Vertragsbediensteten zu Vertretungszwecken eingegangenen befristeten Dienstverhältnisse fünf Jahre nicht überschreiten darf, ist ein wichtiger Meilenstein. „Das ist ein großer gewerkschaftlicher Erfolg, der in der Praxis vor allem eine massive Benachteiligung von Frauen beendet“, hält Schnedl fest.

„Die Arbeit öffentlich Bediensteter ist entscheidend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und essentiell für die Gewährleistung unserer Sicherheit. Aus diesem Grund müssen die Rahmenbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen ständig verbessert werden. Wir müssen sicherstellen, dass die öffentlich Bediensteten die nötigen Hilfeleistungen erhalten und ihre Arbeit ungehindert verrichten können“, schließt Schnedl.

Rückfragen & Kontakt:

GÖD - Gewerkschaft Öffentlicher Dienst 
Anja-Therese Salomon, MSc (WU) 
T 01 53 454 462 
M 0664 614 52 77 
anja.salomon@goed.at 
www.goed.at

Schlagworte

Presse

Mehr zum Thema

Presse
12.07.2018

Reinhard Waldhör appelliert an alle Abgeordneten: „Es gibt in Österreich bereits genügend Pflegeberufe! Es braucht keinen weiteren!“

Presse
16.01.2018

BM Faßmann agiert nach der Devise „Wer schnell hilft, hilft doppelt“

Presse
04.07.2018

Albin Simma fordert einen Masterplan zum Neubau der Justizanstalt Wien-Josefstadt

Presse
01.02.2018

Die laufenden Budgetverhandlungen lassen auch im Bereich der Justiz weitere finanzielle und personelle Kürzungen befürchten. Erklärtes Ziel des Regierungsprogramms ist es, eine effiziente und moderne Gerichtsbarkeit aufrechtzuerhalten.

Presse
04.07.2018

GÖD-Vorsitzender Norbert Schnedl sieht wichtigen Meilenstein in der beschlossenen Familienunterstützung

Presse
22.02.2018

Justizminister Dr. Josef Moser ist für das Gesetz, fordert aber das dafür nötige Budget – völlig zu Recht! Die österreichischen Richterinnen und Richter haben von Anfang an darauf hingewiesen, dass die Reformziele ohne die Bereitschaft, auch die nötigen Mittel aufzuwenden, nicht erreicht werden können.

Presse
30.06.2018

Arbeitszeitflexibilisierung und mehr Mitbestimmung müssen Hand in Hand gehen!

Presse
22.09.2018

Aussagen von der Regierungsspitze setzen einen positiven Impuls für die anstehenden Lohn- und Gehaltsverhandlungen. “Die hervorragende Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes und die gute wirtschaftliche Situation sind überwiegend Ergebnis der Einsatzbereitschaft aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in allen Bereichen", begrüßt Vors. Norbert Schnedl das Bekenntnis der Regierung zu guten Lohnabschlüssen.