110. Internationaler Frauentag: Vorkämpferinnen für Frauenrechte
Am 19. März 1911 fand in Wien der erste Internationale Frauentag statt – die Einführung des Frauenwahlrechts war die zentrale Forderung der rund 20.000 Demonstrantinnen.
Beim Marsch über den Ring zum Rathaus wurden aber auch die vielen unzumutbaren Arbeits- und Lebensbedingungen angeprangert: „Für gleiche Leistung gleiche Zahlung“ stand bereits damals auf den zahlreichen Transparenten und Schildern zu lesen.
„Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann, weil ohne Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann.
Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch, wollen wir mehr. Gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch.“
(Aus dem Lied „Brot & Rosen“, 1912)
Gesellschaftliche Balance und Chancengleichheit sind auch weiterhin die Herausforderungen von heute und morgen.
ES GIBT NOCH IMMER VIEL ZU TUN!
NULL Akzeptanz für RÜCKFALL in „antike Rollenbilder“
Frauen stärken und fördern - auch in Zeiten der Pandemie!
Gleichberechtigung – Fairness auch in Zeiten der Pandemie!
Mit einem Anteil von über 40 Prozent stellen Frauen im Öffentlichen Dienst nicht nur einen wachsenden Wirtschaftsfaktor, sondern auch eine tragende Säule des Gesamtsystems dar.
Auch 2016 kommen wieder viele Änderungen auf uns zu. Manche werden wir positiv spüren wie das Inkrafttreten der Steuerreform, durch die uns „mehr im Börserl bleibt“, andere werden uns nur dann auffallen, wenn sie uns direkt betreffen.